Schulzeit – Baumschulzeit!

Wenn ihr schon mal in Baumschulen wart, habt ihr euch sicherlich gewundert, dass die Bäume dort in Reih` und Glied stehen. Es gibt auch Bäume, die kleiner sind als die Anderen. Solche stehen dann auf einem anderen abgesteckten Platz. Dies alles ist unter freiem Himmel, außer für die ganz kleinen Büsche und Sträucher; diese stehen überdacht in Glashäusern.
Ja habt ihr Euch noch nie gefragt, warum das so ist?
Die Bäume, Büsche und Sträucher gehen von klein auf in die Schule. In die BAUMSCHULE!
So wie ihr in die Grundschule gehen müsst, so gehen auch die kleinen Bäume, Büsche und Sträucher in ihre Baumgrundschule. Danach gibt es eine Gesamtschule für alle gemeinsam.
Auch die inzwischen gewachsenen Büsche und Sträucher stehen jetzt unter freiem Himmel in der Nähe der Bäume.
„ Frische Luft ist gesund und macht stark“ so sagte die Baumschulenlehrerin und mithilfe von vielen Lehrern bringen sie alle nach draußen. Auch ihr werdet von vielen Lehrern nach draußen begleitet, während der Schulzeit. Eure Klassenlehrerin sagt bestimmt das Gleiche. Nicht wahr?!
Nun sitzt auch ihr, wie alle in der Baumschule, in Reih´ und Glied, und auch ihr habt verschiedene Klassen mit jüngsten, älteren und fast erwachsenen Schülern. So wie bei Euch in der Gesamtschule eben! Das ist der Vorteil der BAUMSCHULENGESAMTSCHULE. So sitzen alle in einer Schule und man braucht nicht mehr so viel Platz.
Was lernen die Bäume, Büsche und Sträucher denn in der BAUMSCHULENGESAMTSCHULE?
Na das ist doch klar! Wie bei Euch geht es um Lesen und Schreiben, Musik und Kunst ect.
Da Bäume jedoch eher künstlerisch und sprachlich begabt sind, hat das Kultusministerium im Laufe der Baumschulenentwicklung, seit mehr als hundert Jahren, auf die Lehre von Mathematik, Chemie und Physik verzichtet. Zur großen Freude der Bäume und ihren Artgenossen. Erdkunde und Biologie brauchen sie nicht mehr lernen, das ist ihnen schon angeboren!
So genießen sie, wenn es dunkel wird und keiner zugucken kann, den Unterricht in Kunst, Gestaltung und Gesang. Manchmal hört ihr die Bäume tagsüber und in der Dämmerung singen, vor allem, wenn der Wind ihren Gesang unterstützt. Wenn sie nachts beim Unterricht flüstern und ihre Nachbarn leise um Hilfe bei den Aufgaben bitten, dann gibt es auch hier nachsitzen.
Manche von ihnen müssen für ständiges Stören, nach Erhalt vieler blauen Briefe, sogar die Schuljahre nachsitzen, so dass sie auch im hohen Alter noch in der Baumschule sitzen und kaum noch Chancen haben raus zu kommen. Die aber, die es geschafft haben ihre Ausbildung für´s Leben dort abzuschließen, werden wie ihr im Leben erfolgreich. Die meisten gehen bei den Gärtnern dieser Welt ein und aus und kommen dort zu Anerkennung und Erfolg.
Aber manche werden sogar Mega Stars .Es gibt einen berühmten , schon alten Roman, „Und ewig singen die Wälder“, von einem Norweger mit fast unaussprechlichen Namen. Der Regisseur von „Herr der Ringe“ hat sogar die Bäume mit besonderer schauspielerischer und kämpferischer Begabung, in einem Film der Trilogie unter Vertrag genommen.
Aber noch schöner und imposanter ist der singende und schauspielerische Auftritt eines Baumes in einer berühmten deutschen Oper. Ich würde Euch gerne sagen in welcher, aber das habe ich leider vergessen.
Fragt doch einfach eure Lehrer danach!

Maria Jost, geb.1961 am linken Niederrhein, ist Umschülerin zur staatl. anerkannten Erzieherin, wohnt im Südschwarzwald und hat einen erwachsenen Sohn.
Unter dem Namen " SENTA RASKO " schreibt sie Kurzgeschichten und Gedichte und gestaltet großflächige Collagen.
Das Bild wurde gemalt von der Malkursgruppe der Stadt Villingen (BW)
unter der Leitung von Elvira Unruh.


Die Autorin/Der Autor empfiehlt ihre/seine Geschichte für Kinder von 7-10.

Erstellt am Mittwoch, 18.09.2013


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